Alles im grünen Bereich ...

Alleine begebe ich mich auf den Weg, tauche ins Dunkelgrün der hohen Maisstengel ein. Der Boden ist weich, schluckt die Geräusche. Den Gedanken nachhängen; wie wird der Irrgarten wohl angelegt? Wie es wohl ist, wenn die Maisstengel noch höher in den Himmel ragen - oder nachts, tiefdunkler Himmel, nur die Sterne als letzter Orientierungspunkt...

Im Labyrinth... ...sich verlieren. Ziel- und planlos einen Schritt vor den anderen setzen. Ruhig seinen Weg gehen, ohne ein Ziel haben zu müssen. Plötzlich in eine Sackgasse geraten, umkehren und neue Wege suchen müssen. Immer gibt es eine neue Möglichkeit, sich anders zu orientieren. Und wie so oft im Leben vor einem Scheideweg stehen und eine Wahl treffen müssen, ohne zu wissen, wohin diese Entscheidung führt. Ohne zu wissen, ob es der bessere Weg ist - wenn es den überhaupt gibt. Auf dem Weg begegne ich anderen Menschen, fremden und sogar altbekannten. Man grüßt sich höflich oder freut sich, einander wiederzusehen, ist sich für einen Augenblick sehr nahe. Und geht aneinander vorbei, wieder mit der Wegstrecke und seinen Gedanken alleine. Kinder rennen fröhlich voraus, wollen zuerst da sein - egal, ob es ein "da" gibt oder nicht...

...so kann es sein, das Erlebnis "Maislabyrinth"!